Ich wollte mal ein langes Buch schreiben,
Doch fing ich stets an mich aufzureiben.
Wollt` all die Sachen hektisch notieren,
die mich schon so lange irritieren.
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Unterhaltsam sollt’s sein und witzig und gut,
Doch war es am Ende nur voller Wut.
Sinn und Unsinn, Wahrheit ist Krieg.
Willst Du nach vorn? Egal! Hauptsache Sieg.
In der Tasche die Faust, das Herz voller Wut,
Gehst Du so weiter erlischt jede Glut.
Auch jetzt diese Zeilen kreisen um eins:
Wer willst Du sein und was ist echt Deins?
Wir jagen nach Sternen, die unendlich weit weg,
Und wühlten doch besser vor uns im Dreck.
Wir suchen in Höhen, die nicht unsere sind.
Glauben, daß „Noch mehr!“ unser Glück spinnt.
Und vergessen so leicht was wirklich echt ist:
Das hier und jetzt und das was Du bist.
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Drum lass ich die Zeilen ganz einfach offen,
vielleicht bin ich mal wieder vor Glück besoffen,
Dann will ich darüber vielleicht etwas schreiben –
so ganz ohne mich aufzureiben.
Hallo Matthias,
Auch wenn Gedichte nicht gerade meine Passion sind, so kann ich jedes Wort davon verdammt gut verstehen.
Hut ab, Kompliment, sau-gut!
Gruß aus München,
Frank Renz
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Danke! Das freut mich sehr!
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