Gardageil!

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, doch der Gardasee im Norden hat uns einfach die Sprache verschlagen. Ehrlich. Wir waren schon einmal vor Jahren am See, aber eben im Süden. Dort wirkte alles sehr touristisch und ein wenig angestrengt. Ganz anders der Norden.

An einem Mittag saßen wir beispielsweise in Riva del Garda (siehe Bild unten) in einem netten Restaurant am See. Die Sonne schien und man schaute auf grüne Berge, die im See münden, glitzernde Wellen, Palmen, tanzende Segelboote und überwältigende Farben. Wunderschön kitschig! Dazu ein Tässchen Lugana, ein bisschen Pasta und – ganz wichtig – gut gelaunte Kinder. Endstufe!

 

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Riva del Garda. So sah es da wirklich aus!


Wir sind jetzt wirklich viel unterwegs gewesen, aber für uns ist der Gardasee im Norden einer der schönsten Plätze an denen wir jemals waren. Die Kombination aus Bergen, Wasser, Grün und den tollen kleinen Städtchen rundherum sind einfach unglaublich.

Hier wird sehr viel Wasser- und Radsport getrieben, auch Motorradbegeisterte kommen auf ihre Kosten. Dadurch findet sich hier ein entspannt-sportliches Völkchen ein, was einfach zu einer tollen Grundstimmung beiträgt.

Obwohl der Campingplatz von Pfingsten noch recht voll war, hatten wir nie das Gefühl von Enge oder Hektik. Im Gegenteil, es hat sich einfach ein nettes und fröhliches Miteinander ergeben, was nur auf einem Campingplatz mit den richtigen Leuten zustande kommt. 

Da der motorradinteressierte Frührentner, gegenüber ein paar Surfer mit Dosenbier und viel zu kleinem Zelt, dann wieder der Niederbayer mit Mountainbikeambitionen, der sich bei über 30 Grad die Bergstraßen hoch quälte und abends halb gelähmt aber glücklich sein Rad abstellt. Einfach cool!

Wir konnten leider nur eine Woche bleiben, aber hätten es hier gut und gerne mehrere Wochen aushalten können und sind einfach froh, daß wir diesen Flecken Erden für uns entdeckt haben.

Übrigens: Selbst Herr Goethe war hier, um wieder Kraft für seine kreativen Ausbrüche zu sammeln. Wenn das nichts ist!

 


Dieser Bericht ist daher auch relativ kurz, weil es einfach nichts zu meckern gab! 


Und dann war auf einmal, wie aus dem Nichts, die Zeit am Gardasee und somit auch unsere Italienreise vorbei. Mit einer Träne im Knopfloch machten wir uns schließlich auf den Rückweg.

Schluchz…

Kurzer Zwischenstopp am Brenner, 2 Tage schwäbische Alb, nochmal kurz Familie treffen, dann Abstecher ins Legoland, Geburtstag von Töchterchen feiern. Und so sind wir wieder, nach 2,5 Monaten und fast 7.000km, Ende Juni wieder in Köln angekommen.

Doch die nächste Reise ist schon geplant. Dieses Mal gemeinsam mit Freunden.

Weiter geht’s!

 

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