Von Teich zu Teich – Unterwegs mit Freunden.

Nach zwei hektischen Wochen zu hause (Kindergeburtstag, Post, Überweisungen, Freunde treffen, Waschen, wieder packen, …) ging es dann wieder weiter. Wohnwagen ran und los. Dieses mal direkt zusammen mit Freunden.

Starnberger See 
Erster Stop. Starnberger See für drei Tage. Mal alles an Equipment zusammen werfen und ausprobieren! Das war wirklich schon direkt zu Beginn eine richtige Feuertaufe, weil es die meiste Zeit richtig heftig geregnet hat.

Generell war unser Setup wirklich bemerkenswert:

Wir haben einen ganz normalen Wohnwagen, wie man ihn von jedem Campingplatz kennt. Doch unsere Freunde kamen mit einem original QEK Junior, den sie sich vom Opa geliehen haben. Das Teil ist derart kompakt, daß man nicht glaubt, daß da eine kleine Familie drin schlafen könne. Tolles Teil! Die lustigste Anekdote hierzu war allerdings, daß die 2-Jährige Tochter der beiden, als der Wohnwagen am Auto hing nach hinten schaute und sagte: „Ui, Bollerwagen!“. Zum schreien!


Stubaital
Regen überlebt, Test bestanden und auf ins Stubaital. Wohnwagen abgestellt und ab auf die Schlickeralm für ein paar Tage. Auch dieser Flecken Erde dort oben gehört für uns zu den besonderen Orten auf unserer Reise.

Generell sind Berge im Sommer einfach überwältigend. Die Farben, das leuchtende Grün in allen Facetten, dann wieder schroffes grau durchzogen von Kalkstreifen, die in das leuchtende Blau des Himmels münden. Obgleich ich es persönlich nicht so mit der Höhe habe, hat das da oben einfach etwas magisches.

Dort habe ich dann auch meine Tandemsprung, den mir meine Frau zum Geburtstag geschenkt hat, absolviert. Eine unglaubliche Erfahrung!

Danke, Schatz!

 

 

Lago Maggiore 
Nach einigen wirklich schönen Tagen haben wir wieder unsere Wohnwagen angehangen und sind weiter Richtung Lago Maggiore. Wenn wir denn mal kein Regen hatten, haben wir hier einfach Urlaub gemacht. Der Seezugang war super und wir konnten uns dann zumindest in der Hälfte der Tage an den Strand legen mit dem Stand Up Paddle raus fahren oder diverse aufblasbare Gummitiere im Wasser verheizen. Sehr entspannend.

Auch hier haben wir einige schöne Ausflüge gemacht, doch vor allen Dingen der Trip nach Lavertezzo war bemerkenswert:

8 Grad kaltes, glasklares Wasser in das die Mutigsten (dazu gehörte ich nicht) von der Brücke (10m) reingesprungen sind. Beeindruckend!

 

 

Bodensee
Nach einer Woche ging es dann in Richtung Bodensee auf einen gemütlichen Campingplatz nahe Konstanz. Das schöne war hier, daß man – im Gegensatz zu unserem Platz am Lago Maggiore – auch gut mit dem Fahrrad direkt vom Campingplatz überall hin kam. Tolle Natur, prima Radwege und einen super Seezugang. Was will man mehr.

Die eigentliche Überraschung war allerdings Konstanz. Da wir uns so gar nicht vorbereitet hatten waren wir wirklich überrascht von diesem schönen Städtchen. Die Gassen und Brunnen, die individuellen Geschäfte und Boutiquen. Wirklich sehr schnuckelig!

 

Time to say good bye
Wie immer wenn es schön ist, läuft die Zeit gefühlt schneller und so mußten wir uns nach über zwei Wochen schweren Herzens von unseren Freunden samt „Bollerwagen“ verabschieden.

Da wir noch ein wenig Zeit hatten und Freunde von uns aus Köln gerade in Südtirol waren, haben wir unsere Sachen gepackt und sind wieder los in Richtung Süden… 

…und ab zum nächsten „Teich“, auf zum Toblacher See!

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