3-Gänge-Kids-Menü im Supermarkt!

Kühlschrank leer. Kinder hungrig. Dieses mal mußte Vati ausrücken und Futter besorgen. Also nahm ich unseren kleinen Mann mit und es ging los zum Supermarkt um die Ecke.

Unser kleiner war gut drauf und es versprach ein entspannter Einkauf zu werden. Einkaufswagen her, rein in den Kindersitz, festhalten und los.

Schon in der Obstabteilung hatten wir jede Menge Spaß. Sohnemann lachte und winkte jedem und allem was sich bewegte. Egal ob Mensch oder Knoblauch. Schließlich kam ein Mitarbeiter der Obstabteilung auf uns zu und fragte, ob der kleine Mann (ich war nicht gemeint) eine Banane haben dürfe. Ich sagte, daß er keine Bananen möge, aber ein Apfel nähme er sicher gerne.

Also bekam er einen Apfel geschenkt über den er sich gleich hermachte als hätte er 14 Tage nichts gegessen. Der Apfel schaffte es somit kaum bis zu Sahne und Quark und löste sich quasi von jetzt auf gleich in Luft auf. Das war schon mal lecker.

Dann ging’s zur Käsetheke.

„Darf der kleine Mann ein Stück Gouda?“. 
„Klar, warum nicht!“

Und schon ging eine fette Scheibe Gouda über die Theke. Auch diese hatte eine Halbwertszeit von einer dreibeinigen Antilope im Löwengehege.

Ich mußte zu diesem Zeitpunkt schon lachen, weil ich auch noch zur Fleischtheke mußte und wußte was dort geschehen würde. Und so war es dann auch:

„Darf der kleine Mann ein Stück Fleischwurst?“
„Selbstverständlich!“

Die Scheibe Fleischwurst hat es immerhin bis zur Weinabteilung geschafft bevor sie es sich neben Apfel und Gouda gemütlich machen konnte.

Im Zuge dessen waren Getränke- und Süßigkeitenabteilung eine einzige Enttäuschung. Es gab weder Nachtisch noch Digestif. :-).

Ich hätte Sohnemann danach auch locker zwischen Vollkorntoast und Schwarzbrot ablegen und nach Hause fahren können, da einfach ein hoher Grad an Zufriedenheit erreicht war. 

Aber gut, man ist ja kein Unmensch und wir haben gemeinsam zu Ende gebracht, was wir begonnen haben.

Nach einem kurzen Zwischenstop an der Kasse ging es dann schließlich nach hause. Unser Sohn zufrieden und satt und wir – als ich die Geschichte zu hause erzählte – mußten einfach nur lachen und hatten uns glatt ein Abendessen gespart.

Ein Drei-Gänge-Kids-Menü im Supermarkt. So kann’s kommen…

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